NEPS

Nationales Bildungspanel

Die NEPS-Studie untersucht Bildungsprozesse, Bildungsentschei­dungen und Bildungsergebnisse von früher Kindheit bis ins hohe Erwachsenenalter. Die Studie läuft seit dem Jahr 2010 mit verschiedenen Kohorten. Im Rahmen von NEPS werden jährlich ca. 60.000 Personen in Deutschland befragt; die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind zwischen 0 und 67 Jahren alt.

Im Rahmen von NEPS werden Pilotstudien und Haupterhebungen durchgeführt. Dabei dienen die Pilotstudien (auch Entwicklungsstudien genannt) der Überprüfung, ob die neu entwickelten Testaufgaben und Hintergrundfragen sich in der Praxis bewähren; in den Haupterhebungen werden dann die für die Untersuchungsziele relevanten Daten erhoben.

Weiterführende Informationen zur Studie finden Sie auf der NEPS-Webseite.

 
 
Unser Partner und Auftraggeber

Für die Planung und Gestaltung der Studie arbeitet eine große Zahl von Universitäten und Forschungseinrichtungen mit rund 200 Forscherinnen und Forschern aus ganz Deutschland in einem engen Netzwerk zusammen. Das Netzwerk wird am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe e.V. (LIfBi) in Bamberg koordiniert. Seit Februar 2019 ist Prof. Dr. Cordula Artelt Direktorin des LIfBi und Leiterin der NEPS-Studie.

Zuvor leiteten Prof. Dr. Sandra Buchholz und Prof. Dr. Sabine Weinert vertretungsweise das LIfBi und damit auch die NEPS-Studie. Von August 2012 bis März 2017 hatte Prof. Dr. Hans-Günther Roßbach die Projektleitung inne. Sein Vorgänger war von Januar 2009 bis Juli 2012 Prof. Dr. Dr. Hans-Peter Blossfeld.

Die Studie wurde von 2009 bis 2013 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert. Seit dem 01.01.2014 wird die NEPS-Studie durch eine gemeinsame Förderung des Bundes und der Länder fortgeführt.

 
 
Unser Beitrag

Der Beitrag der IEA besteht in der Ziehung von Stichproben, der Feldarbeit, Kodierung, Datenerfassung und –aufbereitung im Rahmen aller NEPS-Erhebungen, die im vorschulischen und schulischen Kontext durchgeführt werden.